Ausschreibung: An-other Living Theatre

Sommerakademie für Studierende szenischer Künste in NRW

Intensivwoche zum Living Theatre vom 28. Juli – 3. August 2016
Szenische Recherche für das Theaterfestival FAVORITEN August – September 2016

  • Das Living Theatre
    „The Living Theatre wants nothing less than to rewrite the theatrical contract“, schrieb die New York Times über jene künstlerische Bewegung, die seit fast 70 Jahren in Amerika und Europa postdramatische Bühnenpraktiken mit pazifistisch-anarchistischem Engagement verbindet. Und tatsächlich: Ästhetisch und arbeitsökonomisch unterläuft das Living Theatre das konventionelle Theaterverständnis in jeglicher Hinsicht. Weiterlesen

Einübungen ins Utopische – Erkundungen des Körpers im anthropologischen Theater der 1960er und 1970er Jahre

Die Sommerakademie vorbereitendes Seminar im Sommersemester 2016
Prof. Dr. Sven Lindholm, Ruhr-Universität Bochum

Gegenstand des Seminars bilden Untersuchungen und Verhandlungen körperlicher Repräsentationen in der performativen Kunst (vor allem) der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Es beschäftigt sich mit Vorstellungen und Darstellungen von Körpern, mit Konzepten ihrer Disziplinierung und Emanzipierung auf der Bühne. Weiterlesen

Cheers for Fears Fest: Ein fotografischer Rückblick

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens
19. & 20. März, Ringlokschuppen Ruhr


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Cheers for Fears Fest am 19. & 20. März ::: Programm

Szenische Arbeiten der NRW-Kunststudierenden ::: Diskussion Florian Malzacher und Bernd Stegemann

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens.

Was geben wir vor zu sein? Cheers for Fears präsentiert zeitgenössische Formen des Darstellens der jungen Theaterszene. Beim Arbeitstreffen der Studierenden szenischer Künste stehen die Darstellerinnen und Darsteller im Fokus, die sich als (Schau)spieler*innen, Tänzer*innen oder Performer*innen zwischen etablierten Theaterformen und innovativen Bühnenexperimenten verorten.

Wie bildet sich das Theater der Zukunft aus?

Ausgehend von einem Aufführungsmarathon fortgeschrittener Studierender, die selbstbewusst ihre Positionen auf der Bühne behaupten, widmet sich Cheers for Fears grundlegenden Fragen: Welche Rolle spielen Schauspieler und Tänzerinnen bei der Kreation einer Arbeit heute? Was macht einen „guten Performer“, was eine „gute Schauspielerin“ aus? Welchen Status haben dramatische Texte und Bühnenfiguren zwischen Tradition und experimentellen Formen? In welchem Verhältnis stehen Schauspiel- und Performancekunst in der heutigen Praxis? Welche Ausbildungskonzepte braucht ein hybrides Theater?

::: P R O G R A M M H E F T ::: A N R E I S E I N F O ::: T I C K E T S :::

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An- und Abreiseinfo ::: Cheers for Fears Fest 03/2016

Ohne Probleme zum Fest trotz Bahnchaos

Bevor das Mülheimer Stellwerk am 21. März wieder in Betrieb geht, wird das Ruhrstädtchen ausgerechnet am Festwochenende umfahren. Eine Anfahrt ist aber trotzdem entspannt möglich. Hier ein paar Tipps.

Ringlokschuppen Ruhr
Am Schloß Broich 38
45479 Mülheim an der Ruhr
Auf der Karte ansehen

Anreise Mit der Bahn

Aus Richtung Dortmund/ Bochum/ Essen mit dem RE6 oder der S1 bis Essen Hbf fahren, dort in Schienersatzbusse oder die U18 bis Mülheim Hbf umsteigen und dann zu Fuß oder zwei Stationen mit der Straßenbahn 901/102 bis zur Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“.

Aus Richtung Köln/ Düsseldorf/ Duisburg mit dem RE1 oder der S1 bis Duisburg Hbf fahren, dort mit der Straßenbahn 901 Richtung Mülheim Hbf bis zur Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“. Alternativ verkehren ebenfalls Schienenersatzbusse ab Duisburg.

Zurück Richtung Essen/ Bochum/ Dortmund mit Schienenersatzbussen ab Mülheim Hbf bis 23.35 und wieder ab 2.26 oder der U18 ab Mülheim Hbf Richtung Essen.

Zurück Richtung Duisburg/ Düsseldorf/ Köln mit der Straßenbahn 901 ab der Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“ bis 23.21 oder mit Schienenersatzbussen ab 3.15 ab Mülheim Hbf.

Mit dem Auto

Der Ringlokschuppen ist von den Autobahnen A40, A3 und A52 in wenigen Minuten zu erreichen, kostenfreie Parkplätze sind vorhanden. Von und nach Essen und Duisburg benötigt ein Taxi ungefähr eine Viertelstunde und kostet ca. 20 Euro.

Mit dem Rad

Aus Essen (Rüttenscheid und Universität) ist der Ringlokschuppen über den Radschnellweg Ruhr gut zu erreichen. Weitere Infos unter www.rs1.ruhr.

Ausschreibung ::: Cheers for Fears Fest am Ringlokschuppen Ruhr

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens.

Szenische Arbeiten avancierter Studierender gesucht
19.-20. März am Ringlokschuppen Ruhr ::: Bewerben bis 20. Februar

Gemeinsam mit dem Ringlokschuppen Ruhr veranstalten wir am 19. & 20. März 2016 ein interdisziplinäres Studierendenfest, in dessen Rahmen wir Euch zum öffentlichen Austausch, zur ausgelassenen Feier und zum konzentrierten Gespräch mit Studierenden und Lehrenden einladen wollen.

Inhaltlich fokussierter als bisher wird es allerdings um die Frage gehen, für welches Theater, welche Ästhetik und welche Institutionen die Studiengänge Szenischer Künste in NRW eigentlich ausbilden. Dafür werden die Darstellenden heute in den Blick genommen, die sich als (Schau)spieler*innen, Tänzer*innen, Performer*innen, Choreuten oder Musiker im Koordinatensystem sich transformierender Produktionsbedingungen und unterschiedlicher Theaterinstitutionen verorten. In diesem Rahmen findet auch eine Diskussion mit Florian Malzacher und Bernd Stegemann statt. Weiterlesen

Cheers for Fears Workshop mit SEE!

Ein Arbeitskreis zur Akkumulation der Leere.
Februar 13 @ 11:00 – 17:00 ::: Ringlokschuppen Ruhr

Das Kölner Performancekollektiv SEE! hat über 10 Jahre eine eigene transdisziplinäre Bühnensprache entwickelt, die unbefangen verschiedene künstlerische Ausdrucksformen miteinander verknüpft und darin die Zuschauenden zum Sehen jenseits der Kategorien auffordert. Ihre szenisch-choreographischen Räume bewegen sich dabei stets um die Druckpunkte der gegenwärtigen Gesellschaft und streben unaufhörlich nach einer hybriden Formensprache, die spielerisch Text, Tanz und Raum verknüpft.

Ausgehend von ihrer letzten Arbeit ‘Ich bin ein Volumenjoker’, die vergangenen November im Ringlokschuppen Ruhr Premiere feierte, laden SEE!//Cheers for Fears dazu ein, mitgebrachte verschiedene Ausgangsmaterialien wie Text /Musik / Körper/ Raum gemeinsam nach ihrer Bedeutung im Gefüge zu befragen, zu zerlöchern und neu zusammenzusetzen. An konkreten Beispielen und über die unterschiedlichen Zugänge aus Rhythmus, Bewegung und Sprache explorieren wir gemeinsam an Möglichkeiten der Überlagerung und Vernetzung zu einem szenischem Raumgefüge und eröffnen so das Feld der performativen Verdichtung.

Mit: S. E. Struck und Alexandra Knieps (SEE!)

Der Workshop ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 6. Feburar 2016 an contact@cheersforfears.de

OPEN CALL Performance Garten

Performance Garten im Februar 2016

Do, 11.02.2016 18:00 – 21:00 Uhr
Neues Kunstforum
Alteburger Wall 1
50678 Köln

Du willst teilnehmen? Dann schreibe bis zum 31. Januar 2016 an performancegarten@gmail.com, https://www.facebook.com/performancegarten oder wirf deine Beschreibung in den Performance Garten-Briefkasten oben im Block B (gegenüber des Sekretariats) des Instituts für Kunst & Kunsttheorie ein.

Der Performance Garten ist eine öffentliche Abendveranstaltung am Institut für Kunst & Kunsttheorie für Interessierte rund um Performance Art. Das Format ist geöffnet für alle, die etwas zeigen wollen, und alle Neugierigen, die zuschauen möchten. Der Garten bietet den Raum für Präsentationen, Skizzen und Ausschnitte und lädt ein, in einen Austausch darüber zu treten.

Einige Studierende zeigen bereits ihre Arbeiten und Skizzen, doch der Abend hält noch weiteren Raum und Zeit bereit! Hast du ein Konzept erarbeitet und möchtest eine Performance zeigen? Oder du arbeitest an einem Projekt im Seminar oder auch in anderen Kontexten und möchtest Skizzen oder Ausschnitte deines Vorhabens präsentieren und darüber reden? Du hast 5 bis 30 min Zeit und kannst dir deine Arbeit anrechnen lassen. Der erste Performance Garten 2016 wird in den Räumlichkeiten des Neuen Kunstforums stattfinden.

Ausschreibung: Choreographische Dialoge bei pact Zollverein

::: Bewerbungsfrist für 26. April — 09. Mai 2016: 14. Februar 2016 :::

Die ›Choreographischen Dialoge‹ sind ein Residenzformat bei PACT Zollverein, welches Performer*innen und Choreogra­ph*innen aus Nordrhein Westfalen Raum zur Befragung der eigenen Praxis gibt. Den Künstler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden mit (inter)nationalen Dialogpartner*innen in einen Diskurs zu treten. Dieser kann die Einarbeitung in ein spezifisches Thema fördern, die Arbeitsweisen in der eigenen ästhetischen Praxis hinterfragen und reflektieren, oder einen Blick von außen geben.

Den Teilnehmer*innen steht die Gestaltung der zweiwöchigen Residenzzeit offen. Im Rahmen der Bewerbung sollten jedoch bis zu drei Wünsche zur Besetzung der Dialogposition genannt werden, bei der PACT Zollverein vermittelnd zur Seite steht. Das
Format dient neben der Reflektion eigener Arbeitsweisen der transdisziplinären Vernetzung und Verschränkung. Die Profession der Dialogpartner*innen ist daher nicht festgelegt.

DIE RESIDENZ IM RAHMEN DER ›CHOREOGRAPHISCHEN DIALOGE‹ KANN NACH ABSPRACHE FOLGENDE LEISTUNGEN BEINHALTEN

•Arbeitsstudio
•Verpflichtung eines Partners oder einer Partnerin
•Unterbringung
•ein wöchentliches Stipendium
•Reisekosten für die einmalige An und Abreise
•Bereitstellung technischen Equipments (nach Verfügbarkeit)

Die Residenz im Rahmen der ›Choreographischen Dialoge‹ beinhaltet keine öffentliche Aufführung bei PACT Zollverein.

INFORMATIONEN ZUR BEWERBUNG:
www.pactzollverein.de/kuenstlerhaus/choreographischedialoge
Bewerbungen über das Online Formular bis 14.02. 2016 (10 Uhr)

KONTAKT
PACT Zollverein
Choreographische Dialoge
Lea Galinski
Bullmannaue 20a
45327 Essen
Fon +49 (0)201.289 47 23
Fax +49 (0)201.289 47 01
lea.galinski@pactzollverein.de

Gesucht: Applaus-Chor für Performance-Projekt mit :objective:spectacle:

::: :objective:spectacle: sucht Claqueure :::

Infotreffen und Lecture: Do. 04. Februar 2016 | 19.30 Uhr | HEIDI HOH
Aufführung: 04. und 05. März 2016. Proben nach, Absprache beim Vortreffen

Wem oder was applaudieren wir? CLAP ist ein Performance-Projekt über diesen Rohstoff des Theaters. Die Bühne wird zur Applausmaschine, das Theater zum Noisekonzert des Applaudierens. Dazu suchen :objective:spectacle: Mitglieder für einen Applaus-Chor, der im Zentrum der Aufführung CLAP am 05. und 06. März 2016 stehen wird. Experimentiert wird mit verschiedenen Arten des Applaudierens, Sound & Bewegung, Improvisation und Gruppendynamiken. Ob jung oder alt, mit oder ohne Bühnenerfahrung – wir freuen uns auf alle, die Lust haben, mitzumachen!

weitere Infos hier

Anmeldung: teresa.kuenstler@ringlokschuppen.de
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt