Ausschreibung: An-other Living Theatre

Sommerakademie für Studierende szenischer Künste in NRW

Bewerbungsfrist bis zum 15. Juni, 12:00 verlängert!

Intensivwoche zum Living Theatre vom 28. Juli – 3. August 2016
Szenische Recherche für das Theaterfestival FAVORITEN August – September 2016

  • Das Living Theatre
    „The Living Theatre wants nothing less than to rewrite the theatrical contract“, schrieb die New York Times über jene künstlerische Bewegung, die seit fast 70 Jahren in Amerika und Europa postdramatische Bühnenpraktiken mit pazifistisch-anarchistischem Engagement verbindet. Und tatsächlich: Ästhetisch und arbeitsökonomisch unterläuft das Living Theatre das konventionelle Theaterverständnis in jeglicher Hinsicht. Weiterlesen

Call Zeitzeug_ Festival 2016

::: Das Zeitzeug_ Festival in Bochum wirft sich vom 10. bis 13. November 2016 zum 14. Mal voll ins Festivaltreiben :::

Unter dem Motto “Wer sagt, dass . . .” bieten auch dieses Jahr vier verschiedene Spielorte wieder Platz für szenische, installative wie kompositorische Experimente.

Wir alle behaupten, dass __. Positionen und Meinungen zu den verschiedensten Themen zirkulieren in unserer Alltagswelt; vermischen, übertönen und widersprechen sich und machen es uns schwer, unsere Verantwortung zur Zeitzeugenschaft wahrzunehmen. Es ist nicht leicht sich in der Welt zurechtzufinden. Um Orientierung zu finden halten, wir uns an feste Begriffe; an Aussagen, die Stabilität und Klarsicht verheißen. Doch vergessen wir über die Erleichterung nur allzu leicht, den Punkt wieder in ein Fragezeichen zu verwandeln. Zeitzeug_ 2016 sucht Kunst, die sich mit Selbstverständlichkeiten und Behauptungen konfrontiert und sich, uns, die Welt In-Frage-stellt. Mit dem Motto will Zeitzeug_ keine thematischen oder ästhetischen Grenzen setzen, sondern zur Diskussion und Auseinandersetzung anregen. Jede künstlerische Richtung, jeder Gedanke ist willkommen.

Unser CALL richtet sich Künstler_innen und Kollektive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die am Beginn ihrer künstlerischen Karriere stehen und ihre Produktionen in NRW gerne einem größeren Publikum präsentieren wollen.

Nähere Informationen in der Ausschreibung und auf unserer Internetseite.

PACT Residenzen – Ausschreibung

::: PACT Zollverein schreibt Residenzen für 2017 aus :::

Das ganzjährig durchgeführte Residenzprogramm zur Erarbeitung künstlerischer Projekte und Produktionen, an dem seit 2002 Künster*innen aus aller Welt teilnehmen, ist der ›Herzschlag‹ der täglichen Arbeit bei PACT Zollverein. Das Programm steht professionellen Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland offen, die in den Bereichen Tanz, Performance, Medienkunst, Videokunst oder Klangkunst arbeiten. In Verbindung mit den weiteren Arbeitsbereichen Bühne und Plattform entsteht im Künstlerhaus unter dem Dach der ehemaligen Waschkaue ein befruchtender Austausch aus theoretischem und praktischem Arbeiten: Im eigenen Studio wird autonom diskutiert, entwickelt und geprobt; nach Bedarf steht den Resident*innen aber jederzeit auch eine Produktionsbegleitung in den Bereichen Dramaturgie, Technik, Projektmanagement sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Dank der Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten die Residenten seit 2010 zudem ein Aufenthaltsstipendium. Je nach Aufwand werden zusätzlich Reisekosten übernommen.
Die Residenzen werden zwei Mal im Jahr durch eine international besetzte Jury ausgewählt.

Eine Residenz beinhaltet keine öffentliche Aufführung bei PACT Zollverein!

Der Bewerbungsschluss für die Residenzen im Zeitraum von Januar bis Mitte Juli 2017 ist Montag, 11.7.2016 um 10 Uhr.

Eine Residenz kann folgende Leistungen beinhalten:

  • Arbeitsstudio (von 63 bis zu 173 qm)
  • Unterbringung (max. 6 Personen)
  • ein wöchentliches Stipendium für alle am Projekt beteiligten Personen (maximale Gruppengröße 6 Personen)
  • Reisekosten für die einmalige An- und Abreise (nach Absprache)
  • Bereitstellung technischen Equipments (nach Absprache und Verfügbarkeit)
  • bühnentechnische Proben mit technischer Unterstützung (nach Absprache und Verfügbarkeit)

Die Bewerbungsmodalitäten und den link zur Bewerbung findet ihr hier.

Maschinenhaus Essen ::: Ausschreibungen

::: Carl Stipendium 2016/17 – Ausschreibung :::

Das Maschinenhaus Essen schreibt genreübergreifend das Carl Stipendium 2016/17 zur Entwicklung einer künstlerischen Arbeit aus, die sich an Flüchtlingskinder und -jugendliche richtet. KünstlerInnen aller Sparten sind eingeladen, sich mit ihren Ideen und Konzepten zu bewerben, die im Maschinenhaus Essen umgesetzt und dann möglichst mobil an verschiedenen Orten — auch in Schulen und Flüchtlingsunterkünften – gezeigt und evtl. durch Workshopangebote vertieft werden können.
Das Carl Stipendium 2016/17 beinhaltet:
    2.500 €
    3-wöchiger Aufenthalt (Januar 2017) im Maschinenhaus Essen
    Projektbegleitung, die sich um eine Vernetzung bzw. Akquise weiterer Mittel bemüht sowie
eine Betreuung in den Bereichen Technik und Öffentlichkeitsarbeit
Die Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten:
Kurze Projektbeschreibung
Vitae der beteiligten KünstlerInnen
Bewerbungen bitte als PDF-Datei (max. 15 MB)
bis zum 7. August 2016 per Mail
an sattler@maschinenhaus-essen.de
Eine vierköpfige Fachjury
wird die/den StipendiatIn auswählen.
Carl Stipendium e.V. ·  c/o Maschinenhaus Essen
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 · 45326 Essen

::: Residenzen 2017 im Maschinenhaus Essen – Ausschreibung :::

Das Maschinenhaus Essen vergibt Residenzen an KünstlerInnen und Initiativen aller Sparten: ob Theater, Tanz, Performance, Bildende Kunst, Musik oder Literatur — das Maschinenhaus Essen möchte v.a. KünstlerInnen aus NRW fördern, deren Arbeiten klassische Pfade verlassen und die Raum für künstlerische Experimente und Grenzgänge suchen.
Dabei versteht sich das Maschinenhaus Essen nicht als Gastspielhaus für bereits abgeschlossene Produktionen, vielmehr richtet sich die Ausschreibung an KünstlerInnen, die Ideen, Formate und Konzepte in künstlerischer Freiheit realisieren oder ausprobieren möchten.
Gegen eine Aufwandspauschale von 250 € pro Woche stellt das Maschinenhaus Essen seine Räume sowie eine Betreuung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Technik zur Verfügung.
Weitere Unterstützung (Dramaturgie, Projektmanagement o.ä.) ist in Absprache möglich.
Eine Residenz dauert 1 bis 3 Wochen, an deren Ende eine Präsentation der Arbeit oder des Entwicklungsprozesses stehen sollte.
Vergeben werden die Residenzen durch den Vorstand des Carl Stipendium e.V.
Die Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten:
Kurze Projektbeschreibung
Vitae der beteiligten KünstlerInnen
Zur Realisation (Finanzierung, Kooperationspartner u.ä.)
Terminliche Wünsche in 2017
Bitte als PDF-Datei (max. 15 MB) bis zum 10. Juli 2016 
Maschinenhaus Essen · Produktionsort der Künste
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 · 45326 Essen

Choreographische Dialoge

::: Choreographische Dialoge 18 — 31. Oktober 2016 ::: Bewerbungsfrist: 26. Juni 2016 :::

Die ›Choreographischen Dialoge‹ sind ein Residenzformat bei PACT Zollverein, welches Performer*innen und Choreograph*innen aus Nordrhein-Westfalen Raum zur Befragung der
eigenen Praxis gibt. Den Künstler*innen soll die Möglichkeit gegeben werden mit (inter-) nationalen Dialogpartner*innen in einen Diskurs zu treten. Dieser kann die Einarbeitung in ein
spezifisches Thema fördern, die Arbeitsweisen in der eigenen ästhetischen Praxis hinterfragen und reflektieren, oder einen Blick von außen geben.

Den Teilnehmer*innen steht die Gestaltung der zweiwöchigen Residenzzeit offen. Im Rahmen der Bewerbung sollten jedoch bis zu drei Wünsche zur Besetzung der Dialogposition genannt
werden, bei der PACT Zollverein vermittelnd zur Seite steht. Das Format dient neben der Reflektion eigener Arbeitsweisen der transdisziplinären Vernetzung und Verschränkung. Die Profession der Dialogpartner*innen ist daher nicht festgelegt.

DIE RESIDENZ IM RAHMEN DER ›CHOREOGRAPHISCHEN DIALOGE‹ KANN NACH ABSPRACHE FOLGENDE LEISTUNGEN BEINHALTEN:
• Arbeitsstudio
• Verpflichtung eines Partners oder einer Partnerin (2–5 Arbeitstage)
• Unterbringung
• ein wöchentliches Stipendium
• Reisekosten für die einmalige An- und Abreise
• Bereitstellung technischen Equipments (nach Verfügbarkeit)

Die Residenz im Rahmen der ›Choreographischen Dialoge‹ beinhaltet keine öffentliche Aufführung bei PACT Zollverein.

INFORMATIONEN ZUR BEWERBUNG:
www.pact-zollverein.de/kuenstlerhaus/choreographische-dialoge
Bewerbungen über das Online-Formular bis 26.06.2016 (10 Uhr)

KONTAKT
PACT Zollverein
Choreographische Dialoge
Lea Galinski
Bullmannaue 20a
45327 Essen
Fon +49 (0)201.289 47 23
Fax +49 (0)201.289 47 01
lea.galinski@pact-zollverein.de

Einübungen ins Utopische – Erkundungen des Körpers im anthropologischen Theater der 1960er und 1970er Jahre

Die Sommerakademie vorbereitendes Seminar im Sommersemester 2016
Prof. Dr. Sven Lindholm, Ruhr-Universität Bochum

Gegenstand des Seminars bilden Untersuchungen und Verhandlungen körperlicher Repräsentationen in der performativen Kunst (vor allem) der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Es beschäftigt sich mit Vorstellungen und Darstellungen von Körpern, mit Konzepten ihrer Disziplinierung und Emanzipierung auf der Bühne. Weiterlesen

Cheers for Fears Fest: Ein fotografischer Rückblick

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens
19. & 20. März, Ringlokschuppen Ruhr


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Cheers for Fears Fest am 19. & 20. März ::: Programm

Szenische Arbeiten der NRW-Kunststudierenden ::: Diskussion Florian Malzacher und Bernd Stegemann

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens.

Was geben wir vor zu sein? Cheers for Fears präsentiert zeitgenössische Formen des Darstellens der jungen Theaterszene. Beim Arbeitstreffen der Studierenden szenischer Künste stehen die Darstellerinnen und Darsteller im Fokus, die sich als (Schau)spieler*innen, Tänzer*innen oder Performer*innen zwischen etablierten Theaterformen und innovativen Bühnenexperimenten verorten.

Wie bildet sich das Theater der Zukunft aus?

Ausgehend von einem Aufführungsmarathon fortgeschrittener Studierender, die selbstbewusst ihre Positionen auf der Bühne behaupten, widmet sich Cheers for Fears grundlegenden Fragen: Welche Rolle spielen Schauspieler und Tänzerinnen bei der Kreation einer Arbeit heute? Was macht einen „guten Performer“, was eine „gute Schauspielerin“ aus? Welchen Status haben dramatische Texte und Bühnenfiguren zwischen Tradition und experimentellen Formen? In welchem Verhältnis stehen Schauspiel- und Performancekunst in der heutigen Praxis? Welche Ausbildungskonzepte braucht ein hybrides Theater?

::: P R O G R A M M H E F T ::: A N R E I S E I N F O ::: T I C K E T S :::

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An- und Abreiseinfo ::: Cheers for Fears Fest 03/2016

Ohne Probleme zum Fest trotz Bahnchaos

Bevor das Mülheimer Stellwerk am 21. März wieder in Betrieb geht, wird das Ruhrstädtchen ausgerechnet am Festwochenende umfahren. Eine Anfahrt ist aber trotzdem entspannt möglich. Hier ein paar Tipps.

Ringlokschuppen Ruhr
Am Schloß Broich 38
45479 Mülheim an der Ruhr
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Anreise Mit der Bahn

Aus Richtung Dortmund/ Bochum/ Essen mit dem RE6 oder der S1 bis Essen Hbf fahren, dort in Schienersatzbusse oder die U18 bis Mülheim Hbf umsteigen und dann zu Fuß oder zwei Stationen mit der Straßenbahn 901/102 bis zur Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“.

Aus Richtung Köln/ Düsseldorf/ Duisburg mit dem RE1 oder der S1 bis Duisburg Hbf fahren, dort mit der Straßenbahn 901 Richtung Mülheim Hbf bis zur Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“. Alternativ verkehren ebenfalls Schienenersatzbusse ab Duisburg.

Zurück Richtung Essen/ Bochum/ Dortmund mit Schienenersatzbussen ab Mülheim Hbf bis 23.35 und wieder ab 2.26 oder der U18 ab Mülheim Hbf Richtung Essen.

Zurück Richtung Duisburg/ Düsseldorf/ Köln mit der Straßenbahn 901 ab der Ringlokschuppen-Haltestelle „Schloß Broich“ bis 23.21 oder mit Schienenersatzbussen ab 3.15 ab Mülheim Hbf.

Mit dem Auto

Der Ringlokschuppen ist von den Autobahnen A40, A3 und A52 in wenigen Minuten zu erreichen, kostenfreie Parkplätze sind vorhanden. Von und nach Essen und Duisburg benötigt ein Taxi ungefähr eine Viertelstunde und kostet ca. 20 Euro.

Mit dem Rad

Aus Essen (Rüttenscheid und Universität) ist der Ringlokschuppen über den Radschnellweg Ruhr gut zu erreichen. Weitere Infos unter www.rs1.ruhr.

Ausschreibung ::: Cheers for Fears Fest am Ringlokschuppen Ruhr

Being me – whoever that is. Zeitgenössische Formen des Darstellens.

Szenische Arbeiten avancierter Studierender gesucht
19.-20. März am Ringlokschuppen Ruhr ::: Bewerben bis 20. Februar

Gemeinsam mit dem Ringlokschuppen Ruhr veranstalten wir am 19. & 20. März 2016 ein interdisziplinäres Studierendenfest, in dessen Rahmen wir Euch zum öffentlichen Austausch, zur ausgelassenen Feier und zum konzentrierten Gespräch mit Studierenden und Lehrenden einladen wollen.

Inhaltlich fokussierter als bisher wird es allerdings um die Frage gehen, für welches Theater, welche Ästhetik und welche Institutionen die Studiengänge Szenischer Künste in NRW eigentlich ausbilden. Dafür werden die Darstellenden heute in den Blick genommen, die sich als (Schau)spieler*innen, Tänzer*innen, Performer*innen, Choreuten oder Musiker im Koordinatensystem sich transformierender Produktionsbedingungen und unterschiedlicher Theaterinstitutionen verorten. In diesem Rahmen findet auch eine Diskussion mit Florian Malzacher und Bernd Stegemann statt. Weiterlesen