Cheers for Fears on tour #3 im April

Studierende stellen ihre Arbeiten zur Diskussion

13. April, 15 Uhr ::: Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn

Von der Frage ausgehend, wie wir über unsere künstlerische Praxis ins Gespräch kommen können, hat sich die Veranstaltungsreihe Cheers For Fears on tour entwickelt. Im Rahmen des Formats zeigen Studierende ihre (szenischen, installativen, filmischen oder bildnerischen) Arbeiten. Im Fokus steht dabei nicht allein die Präsentation. Stets im Anschluss an eine Arbeit möchten wir über das Gesehene diskutieren und, angeregt durch den Film Feedback der Amsterdamer Theaterakademie Das Arts verschiedene Weisen und Formate der Kritik ausprobieren. Wie kann eine Kritik von Theaterarbeiten aussehen, die für alle Beteiligten produktiv ist? Wie kann Kritik über den Austausch von Nettigkeiten und den Austausch von Meinungen hinausgehen? Beziehungsweise: Was halten wir eigentlich von dieser Formatierung von Kritik? Kann sie unsere Theorie und Praxis bereichern? Sei dabei!

Zwei Ausgaben fanden bereits in Essen (Folkwang Universität) und Düsseldorf (Halle 3) statt. Für die 3. Ausgabe hat uns der Studiengang Schauspiel der Alanus-Hochschule für Kunst & Gesellschaft in Alfter bei Bonn eingeladen. Sie stellen ihre Eigenproduktion Kopf oder Zahl zur Diskussion – daneben ist Raum für 2-3 weitere Arbeiten aus NRW. Am 13. April ist es soweit. Bist Du dabei? Schauend, diskutierend oder auch zeigend?

Line up

  • Kopf oder Zahl
    Swetlana Saam, Lucas Sánchez, Christian Haupt & Theodor Martin (Alanus Hochschule, Alfter)
    Jede Vorstellung des Theaterstücks gilt als einzigartig, verwoben mit den ganz aktuellen Nachrichten zur politischen und gesellschaftsrelevanten Geschehenslage berührt sie das aktuelle Zeitgeschehen. Zwischen Realismus und Fiktion dreht sich die Konfusion um das Große und Ganze. Menschen, zu dritt, zu viert, aber immer alleine, versinken gemeinsam auf einer Couch in der Szenerie des Un(be)greifbaren. Die Orientierungslosigkeit in einer Zeit des Überangebots an Medieninhalten, die allgemeine Resignation und Untätigkeit angesichts sich abwechselnder Skandale.
  • Faust auf den Wogen, 1. Teil
    Patrick Buhr (Kunsthochschule für Medien, Köln)
    Goethes Faust im Kontext biochemischer Rezitationsapparate, Selbsthypnoseverfahren und autogenem Channeling.
  • Ausgang Freiheit (Work in progress)
    Matthias Engling, Susanne Goldmann (Theaterwissenschaft Bochum)
    Wie verhält man sich gegenüber einer Gesellschaft, in der die einstmals trotzige Kreativität der Jugendkultur zur gesellschaftlichen Norm und sozialer Erwartung geworden ist, sich das subjektive Wollen in ein imparatives Sollen verwirklicht hat? Ausgehend von diser Frage haben die beiden Theaterwissenschaftsstudenten Susanne Goldmann und Mattias Engling, die als Ensemble bzw.beziehungsweise zusammenarbeiten, ein Jugendstück entwickelt, das das Spiel als zweckfreien Raum zum Thema macht: Ausgang Freiheit.
  • Satori
    Olivia Gajetzki (Alanus Hochschule, Alfter)
    Der Begriff Satori kommt aus dem Zen-Buddhismus und beschreibt einen Moment absoluter Präsenz, einen Augenblick der Gedankenlosigkeit sowie des Bewusstseins von Körper und Emotion. Eben dieses Bewusstsein wird in der 10-minütigen Bewegungsperformance im Zuschauer befreit. Es ist ’nichts mehr‘ als ein Wachrufen an die Einfachheit des Seins, mit der sich letztlich jeder verbunden fühlt, wenn er sich pur und unverstellt zeigt. Die Performance erinnert an den natürlichen Vorgang einer Geburt, der ebenso schmerzhaft wie befreiend ist. Satori bedeutet das Eintreten in eine Wirklichkeit, die außerhalb der Grenzen unseres Verstandes liegt.

Veranstaltungstermin: Sonntag // 13.04.2014 // 15:00 – 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Alanus Hochschule für Kunst & Gesellschaft // Campus I // Johannishof // Großer Saal

Treffpunkt Bonn Hauptbahnhof (Information am Haupteingang) um Punkt 14 Uhr. Von da aus geht es geführt weiter mit den Straßenbahnen 18 und 68 bis zur Station Alfter Stadtbahn/Alanus Hochschule. Alle die später nachkommen, können ab der Station Alanus Hochschule für rund 3 Euro ein Sammeltaxi nehmen oder 20 Minuten laufen. Ausgeschildert ists.
Kontakt vor Ort: Bei Orientierungsschwierigkeiten oder anderen Verwirrungen erreicht ihr Jascha unter 0172-5274013.

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