Forschungslabor: Der Teufel fragt nach

AUSSCHREIBUNG FÜR CHEERS FOR FEARS TRAUMFORMAT #3
DEADLINE VERLÄNGERT

“Der Teufel fragt nach“ ist ein Austauschformat in Form eines Forschungslabors, das sich mit den unterschiedlichen Default-Settings für schöpferische Begegnungen auseinandersetzt. Das Format richtet sich an Studierende und junge Künstler_innen in NRW, die Interesse haben an einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen schöpferischen Prozess und Background sowie der Rolle, die diese bei interdisziplinären Arbeitsweisen spielen.

Die  Selbstverständlichkeiten der individuellen kreativen Prozesse sind meinst unbekannt, selbst für jede_n Mitwirkende_n innerhalb der eigenen Sparte. In interdisziplinären Arbeiten kommt jede_r Künstler_in mit einem großen Koffer voller (un)bekannter, (un)sichtbarer und (un)flexibler Einstellungen, die auf dem Zusammenhang zwischen Identität, Interessen, Inspirationsquellen und kulturellem und künstlerischem Hintergrund beruhen.

Das Forschungslabor unterstützt die Teilnehmer_innen, die eigene künstlerische Identität und künstlerische Praxis aufzublättern um Klarheit für die Begegnungen zu schaffen und zudem etwas über die Default-Settings der anderen Künstler_innen zu erfahren. Der Austausch funktioniert dank der Erkennung des Bekannten und Fremden des Selbst und des Anderen.  Erkennt man sich selbst in der Spiegelung des anderen oder kann man genau da die Unterschiede deutlich sehen? Diese Klarheit soll dazu dienen, den Rahmen für eine intensive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die Informationsspuren, die dadurch geschaffen werden, sind für die Teilnehmer_innen Orientierungslinien, um gemeinsame künstlerische Strategien zu finden und darauf aufbauend spartenübergreifende Konzepte zu skizzieren.

Format:

  • Kennenlern-Tag und Einführungs-Workshop am 12.1.2019 von 16 bis 19 Uhr  in Düsseldorf (FFT Juta)
  • Block 1: 18. – 20.1.2019 ganztägig in Köln (Quartier am Hafen)
  • Block 2: 8. – 10.2.2019 ganztägig in Bochum (Atelier Automatique)

In Gruppen werden die Teilnehmer_innen eine Spurensammlung des eigenen kulturellen und künstlerischen Hintergrunds, Kontext und der Standardeinstellung der eigenen Praxis ausarbeiten. Diese dient als Inspiration für die Skizzierung eines spartenübergreifenden Konzept.

Voraussetzungen:

  • Für Studierende einer Kunsthochschule in NRW und junge Künstler_innen ansässig in NRW, die Interesse an kollektiven schöpferischen Prozessen haben.
  • Teilnahme am Kennenlern-Tag und mindestens einem von beiden möglichen Blöcken.

Geboten wird:

  • Catering
  • Reisekosten bei Bedarf

Anmeldung an silvia.ehnis@gmail.com:

  • Motivationsschreiben (1-DIN A4)
  • kurze Biografie
  • gewünschten Block angeben

Deadline: 22. Dezember

Team: Silvia Ehnis (Konzeption und Leitung), Christian Grammel (Einführungs-Workshop)

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