Was ist Cheers for Fears?

Eine Initiative, ein Netzwerk

Mit Cheers for Fears ist 2013 eine Initiative an den Start gegangen, deren Ziel es ist, den Austausch zwischen den Kunststudiengängen in NRW zu intensivieren und künstlerische Kollaborationen zwischen den Studierenden der einzelnen Hochschulen anzuregen. Der Gründungsimpuls der Initiative resultierte dabei aus dem studentischen Begehren, sich hochschul- und fachübergreifend über Arbeitsstrategien, Ästhetiken und Perspektiven auszutauschen.

Ein Forum für Präsentation, Kritik und künstlerischen Austausch

Diesem Anliegen wird seitdem regelmäßig nachgegangen: NRW-Studierende aus den Bereichen Design, Komposition, Medienkunst, Film, Physical Theatre, Regie, Szenische Forschung, Szenographie, Tanz und Tanzvermittlung sowie Theaterwissenschaft treffen sich regelmäßig, um über Arbeiten und Arbeitsstände ins Gespräch zu kommen und mit wechselnden Gästen über die Studien- und Arbeitsbedingungen in den Künsten zu debattieren. Nach vielen Ausgaben von Cheers for Fears on tour an den Hochschulen des Landes setzen wir in diesem Jahr auf Formate wie das CheersCamp, bei dem alle Beteiligten ihr Spezialwissen einbringen, oder Wertstoff, indem wir Studierende künstlerischer Disziplinen einladen, mit uns Skulpturen aus Sperrmüll zu bauen. Des weiteren laden wir immer wieder dazu ein, gemeinsam mit uns Veranstaltungen wie die Skulpturprojekte in Münster oder den Rundgang der Kunsthochschule für Medien in Köln zu besuchen und mit den beteiligten Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

Ein Festival für Kunststudierende und junge Künstler*innen in NRW

Neben regelmäßigen Diskussionen, Workshops und Atelierbesuchen findet seit 2014 jährlich ein Cheers for Fears Festival an wechselnden Produktionshäusern wie dem Ringlokschuppen Ruhr, dem Theater Oberhausen oder dem FFT Düsseldorf statt. Im Fokus der Festivals steht die Präsentation und das Feedback künstlerischer Arbeiten – darüber hinaus gehen wir in Workshops mit eingeladenen Gästen und in Gesprächsformaten jeweils einer drängenden Frage nach. Im 2014 fragten wir so, welche experimentellen Freiräume es an den Hochschulen jenseits der Curricula gibt, im Jahr darauf beschäftigte uns die Rolle der Musik in Arbeiten der darstellenden und bildenden Kunst, 2016 wollten wir wissen, welche Darstellungsformen in der Theaterausbildung der NRW-Hochschulen eine Rolle spielen. Beim Cheersfestival 2017 interessierte uns schließlich der Stellenwert und das Verständnis von politischer „Kunst zwischen Reflexion und Aktion“.

Ein Vermittler künstlerischer Kollaborationen

In Koproduktion mit dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste konnten wir zudem drei Theaterproduktionen von jungen Kunstschaffenden verschiedener Hochschulen initiieren, die beim Theaterfestival FAVORITEN 2014 präsentiert wurden. Bei den FAVORITEN 2016 realisierten wir dann die Sommerakademie „Another Living Theatre“, die sich mit Traditionen politischer Kunst und politischer Interventionen befasste und in einer Performance im Dortmunder Stadtraum mündete. In Kooperation mit der Literaturinitiative Land in Sicht untersuchten wir beim Auftakt Festival für szenische Texte schließlich gemeinsam mit Theaterschaffenden aus der Cheerscommunity das szenische Potenzial von Texten junger Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Im Oktober beginnen wir mit „Cheers for Fears Transit“ eine Neuauflage der Produktionsplattform – noch stärker als in der Vergangenheit wollen wir hier Studierende am Ende ihrer Ausbildung und junge Künstler*innen zusammenbringen, Energien bündeln und künstlerische Positionen von morgen etablieren.

Ein Kontaktbüro, ein Team junger Künstler*innen

Im Oktober 2015 hat die Initiative ein Koordinationsbüro am Ringlokschuppen Ruhr eingerichtet, dass als Raum für die Koordination der Initiativarbeit dient, als Begegnungsort von Studierenden genutzt werden soll und die Bekanntmachung von Gesuchen und Aufrufen erleichtert. Eure Ansprechpartner*innen dort sind die Initiativkoordinator*innen Jascha Sommer und Sina Schneller. Im November hat sich das Team der stetig arbeitenden Cheers for Fears – Netzwerker*innen nochmal erfreulich vergrößert, was die Kommunikation zwischen den Hochschulen erheblich erleichtern wird. Als Kontaktstudierende für die Folkwang Universität der Künste agiert nun Clara Gohmert, für die Hochschule für Musik und Tanz Köln Jakob Lorenz, für die Kunstakademie Münster Sujin Bae, für die Kunsthochschule für Medien Anne Weyler, sowie Nina Weber für Szenische Forschung und Theaterwissenschaft Bochum. Sie sind Eure Ansprechpartner*innen an der jeweiligen Hochschule, wenn es darum geht, Cheers for Fears aktiv als Forum für eigene Arbeiten und künstlerischen Austausch zu nutzen, Ideen einzubringen und sich über die aktuellen Produktionen junger Künstler*Innen in NRW zu informieren. Weitere Informationen zum Büro und zum Team gibt es hier.

Unsere Förderer

Gefördert wird die Initiative Cheers for Fears vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Kunststiftung NRW. Cheers for Fears Transit wird ermöglicht durch die Individuelle Förderung von KünstlerInnen, Künstlern und Kreativen (IKF) des Landes Nordrhein-Westfalen. Partner 2017 sind das FFT Düsseldorf, Land in Sicht Köln, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das European Centre of Creative Economy (ecce) und der Ringlokschuppen Ruhr.

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