Was ist Cheers for Fears

Eine Initiative, ein Netzwerk, eine mobile Akademie

Mit CHEERS FOR FEARS ist 2012 eine Initiative an den Start gegangen, deren Ziel es ist, den Austausch zwischen den jungen Künstler*innen NRWs und ihren Akademien zu intensivieren und künstlerische Zusammenarbeiten anzuregen. Der Gründungsimpuls der Initiative resultierte dabei aus dem Begehren, sich hochschul- und fachübergreifend über Arbeitsstrategien, Ästhetiken und Perspektiven auszutauschen.

Ein Forum für Präsentation, Kritik und künstlerischen Austausch

Diesem Anliegen wird seitdem regelmäßig nachgegangen: Junge Künstler*innen und Kunststudierende aus den Bereichen Bühnenbild, Design, Gesang, Instrumentalmusik, Komposition, Medienkunst, Film, Physical Theatre, Regie, Szenische Forschung, Szenographie, Tanz und Tanzvermittlung sowie Tanz- und Theaterwissenschaft treffen sich regelmäßig, um über Arbeiten und Arbeitsstände ins Gespräch zu kommen und mit wechselnden Gästen über die Studien- und Arbeitsbedingungen in den Künsten zu debattieren. Nach vielen Ausgaben von Cheers for Fears on Tour setzen wir auf Formate wie das CheersCamp, bei dem alle Beteiligten ihr Spezialwissen einbringen, oder unsere Traumformate, die es Akteur*innen aus der Cheerscommunity ermöglicht, eigene Veranstaltungsideen Wirklichkeit werden zu lassen. Des weiteren laden wir immer wieder dazu ein, gemeinsam mit uns Veranstaltungen wie die Skulpturprojekte in Münster oder den Rundgang der Kunsthochschule für Medien in Köln zu besuchen und mit den beteiligten Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

Ein Festival für Kunststudierende und junge Künstler*innen in NRW

Neben regelmäßigen Diskussionen, Workshops und Atelierbesuchen findet seit 2014 jährlich ein Cheers for Fears Festival, eine Akademie oder ein Labor mit wechselnden Partnern wie dem FFT Düsseldorf, dem IMPULSE THEATER FESTIVAL, dem Ringlokschuppen Ruhr, oder dem Theater Dortmund statt. Im Fokus der Festivals steht die Präsentation und das Feedback künstlerischer Arbeiten – darüber hinaus gehen wir in Workshops mit eingeladenen Gästen und in Gesprächsformaten jeweils einer drängenden Frage nach. So gingen und gehen wir der Frage nach, welche experimentellen Freiräume es an den Hochschulen jenseits der Curricula gibt, welche Darstellungsformen in der Theaterausbildung der NRW-Hochschulen eine Rolle spielen, welche Barrieren die Zugänge zur künstlerischen Ausbildung erschweren und welchen Stellenwert digitale Praxen in der künstlerischen Auseinandersetzung einnehmen.

Ein Vermittler künstlerischer Kollaborationen

In Koproduktion mit dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und dem Ringlokschuppen Ruhr konnten wir im Rahmen unserer Recherche- und Produktionsplattform Cheers for Fears Transit junge Künstler*innen am Ende ihres Studiums zu transdisziplinären Kollaborationen anregen, künstlerische Zusammenarbeiten fördern und mehrere Kunst- und Theaterproduktionen realisieren. In Kooperation mit der Literaturinitiative Land in Sicht untersuchen wir beim Auftakt Festival für szenische Texte einmal jährlich gemeinsam mit Theaterschaffenden aus der Cheerscommunity das szenische Potenzial von Texten junger Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum.

Ein Kontaktbüro, ein Team junger Künstler*innen

2016 hat die Initiative ein Koordinationsbüro am Ringlokschuppen Ruhr eingerichtet, dass als Raum für die Koordination der Initiativarbeit dient, als Begegnungsort von Studierenden genutzt werden soll und die Bekanntmachung von Gesuchen und Aufrufen erleichtert. Eure Ansprechpartner*innen dort sind die Initiativkoordinator*innen Jascha Sommer und Sina Schneller. Schnell hat sich das Team der stetig arbeitenden CHEERS FOR FEARS – Netzwerker*innen nochmal erfreulich vergrößert, was die Kommunikation zwischen den Hochschulen erheblich erleichtern wird. Kontaktstudierende an den einzelnen Hochschulen sind nun Eure Ansprechpartner*innen, wenn es darum geht, CHEERS FOR FEARS aktiv als Forum für eigene Arbeiten und künstlerischen Austausch zu nutzen, Ideen einzubringen und sich über die aktuellen Produktionen junger Künstler*Innen in NRW zu informieren.

Unsere Förderer

Gefördert wird die Initiative CHEERS FOR FEARS vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kunststiftung NRW. 2022 zudem vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf. Starke Partner sind u.a. der Ringlokschuppen Ruhr, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das NRW Kultursekretariat, das FFT Düsseldorf und das Theater Dortmund. Auf Akademieebene sind uns die Folkwang Universität der Künste, die Kunsthochschule für Medien und die Ruhr-Universität Bochum besonders verbunden.

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